Millionen Daten in der Aufarbeitung

Superreiche nutzten Briefkastenfirmen, um ihr Vermögen zu verstecken. Ein Jahr nach Veröffentlichung der “Paradise Papers” arbeiten Ermittlungsbehörden noch immer die Betrugsfälle auf – mit gemischtem Erfolg.

Von Philipp Eckstein, Jan Lukas Strozyk und Benedikt Strunz, NDR

Fast ein Jahr hatten Journalisten aus aller Welt an der Enthüllung gearbeitet: Am 5. November 2017 veröffentlichten mehr als 80 Medien gemeinsam die “Paradise Papers”. Grundlage der Recherche war ein Datensatz mit mehr als 13 Millionen Dateien. Der größte Teil stammte aus einer Anwaltskanzlei und zahlreichen Handelsregistern. Die Reporter deckten in Dutzenden Fällen die Tricksereien von Großkonzernen, Superreichen und Kriminellen auf.

Einer davon war der Geschäftsmann Jean-Claude Bastos. Er präsentierte sich in der Vergangenheit gern als großer Freund Afrikas. Ihm ginge es vor allem um die Entwicklung des Kontinents, ließ der Mann, der sowohl die schweizerische als auch die angolanische Staatsbürgerschaft besitzt, immer wieder wissen.

https://www.tagesschau.de/ausland/paradise-papers-115.html

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